PYRIT Namensbedeutung:Der Name "Pyrit" stammt vom griechischen Wort pyr (πῦρ), was „Feuer“ bedeutet. Dies bezieht sich auf die Funken, die entstehen, wenn Pyrit auf Stahl geschlagen wird. Pyrit, auch als „Katzengold“ bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral mit metallischem Glanz und goldgelber Farbe.
Infos zum Stein
ALLE
SOLARPLEXUSCHAKRA
LUFT
TRIGONAL
GOLD
HÄRTE 6-6.5
KEIN EDELSTEINWASSER
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  • Nicht für Edelsteinwasser Nicht für
    Edelsteinwasser geeignet

Bedeutung

Pyrit gilt als Stein der Vitalität und des Selbstbewusstseins. Ihm wird nachgesagt, verborgene Talente ans Licht zu bringen und die Durchsetzungskraft zu stärken. Er soll bei Minderwertigkeitsgefühlen helfen und den Mut fördern, sich selbst treu zu bleiben.

Sein metallischer Goldglanz brachte Pyrit den Spitznamen „Narrengold“ ein, da Goldsucher ihn immer wieder für echtes Gold hielten. Der Name stammt vom griechischen „pyr“ (Feuer), da er beim Anschlagen mit Stahl Funken sprüht – eine Eigenschaft, die seit der Steinzeit zum Feuerzünden genutzt wurde. Die Inkas polierten Pyrit-Platten zu Spiegeln. Er ist das häufigste Sulfid-Mineral der Erde und bildet oft perfekte Würfelkristalle, die wie von Menschenhand geschaffen wirken.

Nachgesagte Wirkung

Dem Pyrit wird eine stärkende Wirkung auf Lunge und Atemwege nachgesagt. Er soll die Bronchien freihalten und bei Asthma unterstützend wirken können. Auch auf Leber und Galle soll er einen positiven Einfluss haben und die Entgiftung fördern.

Darüber hinaus wird dem Pyrit eine durchblutungsfördernde Wirkung zugeschrieben, die bei Durchblutungsstörungen und kalten Extremitäten helfen soll. In der Steinheilkunde wird er als Energiespender geschätzt, der bei chronischer Müdigkeit und Erschöpfung neue Kraft geben soll. Er soll auch die Verdauung anregen und den Stoffwechsel aktivieren können.

Mineralogie & Entstehung

Pyrit ist ein Eisensulfid (FeS₂), das im kubischen System kristallisiert. Er bildet oft perfekte Würfel, Pentagondodekaeder oder Oktaeder. Sein metallischer Messingglanz und die goldgelbe Farbe machen ihn unverwechselbar. Er kommt in fast allen geologischen Umgebungen vor: in Sedimenten, Magmatiten und Metamorphiten. Fundorte sind Spanien (Navajun – berühmt für perfekte Pyrit-Würfel), Peru, Italien, USA und Deutschland.

Pflege & Reinigung

Pyrit hat eine Mohs-Härte von 6–6,5. Wichtig: Pyrit darf NICHT ins Wasser – er oxidiert und kann Schwefelsäure bilden! Reinigung nur mit trockenem Tuch. Nicht für Edelsteinwasser. Feuchte Luft kann ihn langfristig zersetzen – trocken aufbewahren. Aufladen in der Sonne.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Pyrit wird häufig mit Gold und Markasit verwechselt. Gold ist weicher, schwerer und biegsam – Pyrit bröckelt. Markasit hat die gleiche chemische Formel, kristallisiert aber orthorhombisch und zeigt tablige Kristalle. Auch Chalkopyrit glänzt golden, ist aber grünlich getönt.