LARIMAR Namensbedeutung:Der Name "Larimar" setzt sich aus zwei Teilen zusammen: "Lari" stammt vom Namen „Larissa“, der Tochter des Entdeckers Miguel Méndez, und "mar" ist das spanische Wort für „Meer“.
Infos zum Stein
SCHÜTZE
HALSCHAKRA
FEUER
TRIKLIN
MEHRFARBIG
HÄRTE 4.5-5
EDELSTEINWASSER ✓
  • Schütze SCHÜTZE
  • Halschakra HALSCHAKRA
  • Feuer FEUER
  • Triklin TRIKLIN
  • MEHRFARBIG
  • Edelsteinwasser Für Edelsteinwasser
    geeignet

Bedeutung

Larimar gilt als Stein der Gelassenheit und des Vertrauens. Ihm wird nachgesagt, Angst und Stress abzubauen und eine tiefe innere Ruhe zu vermitteln. Er soll dabei helfen, eigene Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren, ohne sich dafür zu verurteilen. Zudem wird ihm zugeschrieben, die Offenheit für neue Ideen und Veränderungen zu fördern.

Larimar kommt weltweit nur an einem einzigen Ort vor: in der Provinz Barahona in der Dominikanischen Republik. Er wurde 1974 offiziell entdeckt und nach der Tochter seines Entdeckers (Larissa) und dem spanischen Wort für Meer (mar) benannt. Seine himmlischen Blautöne erinnern an die Karibische See. In der Legende der Taíno-Ureinwohner galt er als Stein, der aus dem Meer aufgestiegen sei. Er zählt zu den seltensten Edelsteinen der Welt.

Nachgesagte Wirkung

Dem Larimar wird eine kühlende, fiebersenkende Wirkung nachgesagt. Er soll bei Halsentzündungen und Schilddrüsenproblemen unterstützend wirken und den Energiefluss im Körper harmonisieren können. Auch bei Gelenkproblemen und Knochenleiden wird ihm eine positive Wirkung zugeschrieben.

Darüber hinaus soll Larimar die emotionale Heilung unterstützen und bei posttraumatischem Stress helfen können. Er wird dem Halschakra und dem Dritten Auge zugeordnet und soll die Selbstheilungskräfte aktivieren. In der Steinheilkunde wird er bei Schwangerschaftsbeschwerden empfohlen. Aufgrund seiner Seltenheit und Schönheit gilt er als einer der kostbarsten Heilsteine.

Mineralogie & Entstehung

Larimar ist eine blaue Varietät des Minerals Pektolith (NaCa₂Si₃O₈(OH)), einem Natrium-Calcium-Silikat. Die blaue Farbe entsteht durch den Ersatz von Calcium durch Kupfer. Er bildet sich in vulkanischen Gesteinen (Basalten) in Hohlräumen und Spalten. Der einzige Fundort ist Los Chupaderos in der Dominikanischen Republik. Tiefblaue Exemplare ohne weiße Einschlüsse sind am wertvollsten.

Pflege & Reinigung

Larimar hat eine Mohs-Härte von 4,5–5 und ist relativ empfindlich. Wichtig: Larimar verblasst bei starker Sonneneinstrahlung! Aufbewahren im Dunkeln, Aufladen bei Mondlicht oder auf Bergkristall. Reinigung mit lauwarmem Wasser. Keine Säuren, kein Ultraschall, kein Salzwasser.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Larimar kann mit Türkis, Hemimorphit oder blauem Chalcedon verwechselt werden. Seine charakteristischen weißblauen Muster sind jedoch einzigartig. Da er nur aus der Dominikanischen Republik kommt, ist die Herkunft ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Imitationen aus gefärbtem Quarz oder Kunstharz sind gelegentlich im Handel.