TURMALINQUARZ Namensbedeutung:Der Name "Turmalinquarz" beschreibt eine besondere Kombination aus klarem Quarz und nadelförmigen Einschlüssen von schwarzem Turmalin (Schörl). Der Begriff setzt sich aus den beiden Bestandteilen zusammen: „Turmalin“ stammt aus dem singhalesischen Wort turamali, was „Stein mit gemischten Farben“ bedeutet, und „Quarz“ ist ein weit verbreitetes Silikatmineral.
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Bedeutung

Turmalinquarz gilt als Stein der Harmonie und des Gleichgewichts. Ihm wird nachgesagt, gegensätzliche Energien in Einklang zu bringen und bei inneren Konflikten zu vermitteln. Er soll die Fähigkeit fördern, verschiedene Sichtweisen zu integrieren und Lösungen zu finden, die allen Seiten gerecht werden.

Turmalinquarz ist ein klarer Bergkristall mit eingewachsenen schwarzen Turmalin-Nadeln (Schörl). Diese natürliche Kombination vereint die Eigenschaften beider Mineralien: die klärende Kraft des Bergkristalls und die schützende Energie des schwarzen Turmalins. Die schwarzen Nadeln im klaren Quarz symbolisieren die Verbindung von Licht und Schatten. In der Steinheilkunde gilt er als hervorragender Schutzstein, der negative Energien abwehrt und gleichzeitig die eigene Ausstrahlung stärkt.

Nachgesagte Wirkung

Dem Turmalinquarz wird eine harmonisierende Wirkung auf das Nervensystem nachgesagt. Er soll bei Stress und Anspannung ausgleichend wirken und die Nerven berühigen können. Auch bei Verspannungen und Schmerzen soll er als Auflagestein Linderung bringen.

Darüber hinaus wird ihm eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem zugeschrieben. Er soll die Energien im Körper ausbalancieren und Blockaden lösen können. In der Steinheilkunde wird er gerne als Meditationsstein verwendet, da er sowohl erden als auch klären soll. Auch als Schutzstein gegen Strahlung wird er empfohlen.

Mineralogie & Entstehung

Turmalinquarz ist ein Bergkristall (SiO₂) mit nadeligen Einschlüssen von schwarzem Turmalin (Schörl, NaFe₃Al₆(BO₃)₃Si₆O₁₈(OH)₄). Die Turmalin-Nadeln wurden während des Quarzkristall-Wachstums eingeschlossen. Er kommt in Pegmatiten und hydrothermalen Gängen vor. Fundorte sind Brasilien, Madagaskar, Indien, Nepal und die Schweiz.

Pflege & Reinigung

Mit einer Mohs-Härte von 7 ist Turmalinquarz robust und pflegeleicht. Reinigung unter fließendem Wasser, Aufladen in der Sonne oder auf Bergkristall. Er ist alltagstauglich und unkompliziert.

Verwechslungsgefahren & Qualität

Turmalinquarz kann mit Rutilquarz verwechselt werden – der Unterschied sind die schwarzen (statt goldenen) Nadeln. Auch Sagenite (ähnliche Nadeleinschlüsse) kann ähnlich aussehen. Die Kombination aus klarem Quarz und schwarzen Nadeln ist jedoch sehr charakteristisch.